Anbindung an bestehende Geländer
Bohrlöcher verlangen vorausschauendes Arbeiten. Wird eine fugenlose Treppe in Wedel modernisiert, sollten schwere Edelstahlpfosten vor der eigentlichen Spachtelarbeit gelockert oder demontiert werden, weil das manuelle Einarbeiten um enge Metallrohre herum oft zu unruhigen Rändern führt. Manschetten decken spätere Schnittstellen sauber ab. Wir empfehlen daher, Verankerungen im Trittstufenbereich rechtzeitig freizulegen und festen Sitz im Mauerwerk zu prüfen.
Übergänge zu oberen Etagen
Höhenunterschiede müssen exakt fluchten. Schließt das Material an schwimmend verlegtes Parkett im Flur an, benötigt der Rand eine unauffällige Dehnungsfuge aus elastischem Dichtstoff, damit das arbeitende Holz den festen Treppenbelag bei Feuchtigkeit nicht anhebt. Ein feines Profil aus Aluminium schützt die empfindliche Stoßkante.
Einfluss von Raumklima und Jahreszeit
Feuchtigkeit steuert die Aushärtung maßgeblich. Bei feuchtem Herbstwetter oder während der kalten Wintermonate lüften wir stoßweise, damit die Luftfeuchte im Treppenhaus nicht zu hoch steigt und die Bindemittel gleichmäßig abbinden können, ohne matte Flecken zu bilden. Zugluft durch offene Kellertüren ist dabei verboten. Zu schnelles Heizen mit Baugebläsen erzeugt dagegen Trocknungsrisse an den Wangen, weshalb wir das Raumklima vor jedem Arbeitsgang genau beobachten.